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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

Das macht die Page Performance Ihrer Seiten aus

Die Page Performance einer Ihrer Seiten setzt sich aus verschiedenen Kennzahlen zusammen. Einen Überblick zu behalten ist in Content Marketing wichtig.
Ähnlich wie bei der Messung des Erfolgs Ihres digitalen Marketings oder Ihres Unternehmensblogs, schauen Sie sich für die Page Performance bestimmte Zahlen an. Über diese wollen und werden Sie herausfinden, was auf der Seite, die Sie analysieren, gut funktioniert und was nicht. Wichtig ist hier aber: Wenn es um die Page Performance geht, betrachten Sie immer nur eine einzelne Seite.

Das kann eine Landing Page sein, ein Blogpost oder eine Seite bzw. Unterseite Ihrer Website. Je nachdem, für welche Seite Sie überprüfen möchten, wie Sie bei Besuchern ankommt. Der Vorteil, wenn Sie sich einzelne Seiten ansehen, besteht natürlich darin, dass Ihre Konzentration nur auf diese Seite fokussiert ist. Dadurch ist es einfacher sie zu optimieren. So steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass Sie nach der Optimierung eine Verbesserung verzeichnen können.

Welche Zahlen und Daten machen die Page Performance aus?

Die folgenden Informationen sollten Sie sich ansehen, wenn Sie herausfinden möchten, wie gut oder schlecht eine Ihrer Seiten im Vergleich zu anderen abschneidet.

  • Views
    Die wichtigste und am einfachsten herauszufindende Zahl ist, wie oft die Seite, die Sie überprüfen, angesehen wird. Dafür sollten Sie sich am besten vorher mehrere Seiten ansehen und einen Durchschnitt errechnen. An diesem können Sie dann messen, wie sich die Seite dazu verhält.

    Ebenso können Sie versuchen die Frage zu beantworten, wie Besucher auf Ihre Seite gelangen. Sollten über organische Suchanfragen bspw. kein Traffic generiert werden, liegt es wahrscheinlich daran, dass Sie Ihre Keywords nicht ordentlich eingebaut haben (s.u.). Wenn Interessierte Ihre Seite nicht finden können, werden Sie auch die Views nicht anheben können.

  • Aufenthaltsdauer
    Wie lange halten sich Besucher auf der Seite auf? Können Sie nach einer bestimmten Zeit einen Trend entdecken? Verlässt beispielsweise ein Großteil Ihrer Besucher die Seite nach 50 Sekunden, schauen Sie nach, welche Stelle das im Text bzw. auf der Seite ungefähr ist. Bauen Sie dort eine Überschrift ein, ändern Sie Formulierungen oder platzieren Sie ein Bild. So können Ihre Besucher einen Moment ‚verschnaufen‘, bevor sie den Rest Ihrer Informationen betrachten.
  • Absprungrate
    Schaffen es einige Ihrer Besucher nicht einmal bis zu der Stelle, an der andere die Seiter verlassen? Vielleicht lädt Ihre Seite zu langsam. Oder die Inhalte passen nicht offensichtlich genug mit der Vorschau oder dem Call-to-Action zusammen, von dem aus der Besucher auf Ihrer Seite gelandet ist. Stellen Sie also sicher, dass Interessierte nicht zu lange warten müssen und thematisch das erhalten, was sie erwarten. So können Sie die Absprungrate verringern und die Aufenthaltsdauer erhöhen.
  • Keyworddichte
    Wie oben (s. Views) schon angesprochen, sollten Sie sicherstellen, dass die Keywords über die diese Seite gefunden werden soll, auch dort untergebracht sind. Aber natürlich sollten Sie das auf natürliche Art und Weise tun und keine übertriebene Keywordliste abarbeiten.
  • Calls-to-Action und Click-through Rate
    Können Sie Interessierte durch Ihre Calls-to-Action dazu bringen, das zu tun, was Sie wollen? Egal, ob in Form von Links innerhalb des Textes oder von Buttons. Wenn Ihnen die Klick-Rate nicht hoch genug ist, dann sollten Sie überprüfen, ob ein anders gestalteter Button oder ein Link zu einem anderen Thema besser ankommt.
  • Social Sharing
    Vor allem bei Blogposts und Landing Pages ist es interessant, wie oft sie über die sozialen Netzwerke geteilt werden. Hieran können Sie erkennen, wie gut die Seite bei Ihren Besuchern ankommt. Je besser sie sie finden, desto öfter wird sie geteilt.
  • Inbound Links
    Je mehr Inbound Links eine Seite hat, desto größer wird bzw. ist Ihre Sichtbarkeit. Das bedeutet, sie wird von anderen wahrgenommen und verlinkt. Das beste hierbei ist, dass Sie die Verlinkung nicht selbst vornehmen mussten, sondern jemand anderes die Seite als lesenswert empfunden und weiterempfohlen hat. Diese Zahlen bzw. Daten können Sie zwar nur indirekt beeinflussen, sie geben Ihnen aber eine Vorstellung, wie die Inhalte der jeweiligen Seite bei Ihren Lesern ankommen.

Vergleichen, verbessern, testen

Relativ einfach gestaltet sich das ganze Unterfangen, wenn sie mehrere Seiten miteinander vergleichen. So sollten Sie herausfinden, welche der Elemente, die Sie auf Ihren Seiten verwenden, am besten funktionieren. Versuchen Sie ein grundsätzliches Schema zu erstellen, nach dem Sie Ihre Seiten aufbauen. Je einfacher Sie es dabei halten, desto glücklicher werden die Besucher Ihrer Website sein. ((LINK ZUM EINFACHHEITS ARTIKEL, ist noch nicht online))

Verbessern Sie die schlechteren Seiten dem Schema entsprechend oder mit Blick auf die Elemente, die Sie auf anderen Seiten als erfolgreich identifiziert haben. Hauptsache ist, Sie belassen sie nicht in diesem Zustand.

Danach sollten Sie sich daran machen, die veränderten Seiten zu testen. Mit einem automatisierten A/B-Test können Sie die alte Variante bestehen lassen und den Traffic für diese Seite gleichmäßig unter den beiden Varianten aufteilen. Die Messung findet also zeitgleich statt, weil nur so die Performancedaten beider Varianten wirklich vergleichbar sind.

Sollte Ihr Content Management System die Funktion für A/B-Tests nicht beinhalten, können Sie diesen sozusagen auch händisch durchführen. Dazu müssen Sie für die Seite, die Sie optimieren wollen, eine neue Seite anlegen und diese anstelle der alten veröffentlichen. So gehen Ihnen die Daten der vorigen Variante nicht verloren und Sie können die Daten nach einer von Ihnen festgelegten Zeit vergleichen. Allerdings müssen Sie hier beachten, dass die Datenerhebung nicht zeitgleich stattfindet und die Ergebnisse ggf. etwas verzerrt sind.

Gut für das Besucher-Erlebnis und die SEO

Sind Ihre Seiten im Endeffekt so gestaltet, dass Besucher sich darauf einfach zurecht finden und dementsprechend auch gern länger verweilen oder sich ‚durchklicken‘, haben Sie erreicht, was Sie wollten. Schließlich kann man davon ausgehen, dass zufriedene interessierte User eher breit sind mit Ihren Inhalten zu interagieren.

Keyworddichte und Inbound Links sind wichtige Elemente der Suchmaschinenoptimierung. Indem Sie also Ihre Page Performance messen und demnach Ihre Seite(n) optimieren, tun Sie sowohl etwas für das Besucher-Erlebnis, als auch für Ihre Sichtbarkeit bzw. Auffindbarkeit im Netz. Und das ist auch wichtig, damit Sie mehr Traffic für Ihre Seite generieren können. Es gibt viele gute Tipps zur Suchmaschinenoptimierung im Netz, einige Fakten werden jedoch oft erwähnt, sind allerdings nicht so ausschlaggebend. Finden Sie in unserem kostenfreien E-Book heraus, welche ‚SEO-Mythen‘ Sie nicht zu beachten brauchen.








Schauen Sie sich noch andere Daten an, wenn Sie herausfinden möchten, welche Ihrer Seiten am besten funktioniert?

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