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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

Seeding-Kanäle, wie Sie Ihren Content unter die Leute bringen

Content Seeding oder Outreach, beides beschreibt das Verteilen von Content über verschiedene Kanäle. Welche Seeding Kanäle Sie nutzen können, erfahren Sie hier.
Letzte Woche haben wir erklärt, was Seeding und Outreach bedeutet und festgestellt, dass die Vorgänge dahinter und der jeweilige Kampagnenaufbau grundsätzlich gleich sind. Wie versprochen, erhalten Sie diese Woche eine Übersicht über die Kanäle, die Sie zum Seeding oder im Outreach nutzen können. Diese können in 4 Kategorien eingeteilt werden:

1. Owned Media

Bezeichnet, wie der Name schon sagt, die eigenen Kanäle. Also alle die, die Sie selbst besitzen bzw. selbst betreiben. Nur weil sie ‚Owned Media‘ heißen, bedeutet das nicht, dass Sie dafür nicht auch etwas bezahlen müssen. Es bedeutet nur, dass Ideen in Ihrem eigenen Haus entwickelt, daraus bedient oder von Ihnen selbst veröffentlicht werden. Dazu zählen u.a. Ihre

  • Website
  • Social Media Kanäle
  • Newsletter
  • Mailings
  • Werbekampagnen
  • Verpackungen etc.

Wie Sie sehen, gibt es nicht nur zahlreiche Möglichkeiten Ihren Content auf den eigenen Online-Kanälen zu streuen – es geht auch offline! Es mag vielleicht nicht immer möglich sein, einen ganz bestimmten Content-Beitrag über Offline-Kanäle zu verbreiten, aber Sie können bspw. über Bilder, kleine Diagramme oder einfach das Aufdrucken der URL Ihrer Seite oder Ihres Blogs, auf die zusätzlichen Informationen, die Sie anbieten, hinweisen.

2. Paid Media

Meint alle Optionen für die Sie noch einmal extra Geld in die Hand nehmen müssen und die außerhalb Ihres Hauses entwickelt oder durchgeführt werden. Hier ist der Aufwand, den Content zu verteilen an sich nicht besonders groß, wobei Sie selbstverständlich nicht einfach in irgendwelche Kanäle investieren, sondern vorher recherchieren sollten, um herauszufinden, über welche Kanäle Ihre Buyer Persona am besten zu erreichen ist. Häufig genutzte Paid Media Kanäle für’s Seeding sind:

  • Online Advertorials
  • Medienkooperationen mit Online-Medien
  • Sponsored Posts
  • Facebook-Werbekampagnen
  • Banner-Kampagnen
  • Aufnahme in White Paper-Datenbanken

Sie sollten die Kanäle der Kampagne entsprechend auswählen – Sie wollen Ihren Content zwar so schnell und weitläufig wie möglich verbreiten, aber natürlich nicht unnütz Geld ausgeben.

3. Earned Media

Diese Kanäle müssen Sie sich verdienen, also einiges mehr an Aufwand betreiben, damit Sie Ihren Content über sie verteilen können. In dieser Kategorie gibt es 5 Unterpunkte, die Sie beachten sollten:

Allgemeine Themenrecherche

Private Autoren, Blogger, Multiplikatoren und Branchen-Influencer, die über Ihr Thema berichten.

Wettbewerber

Hier suchen Sie Autoren, Blogs oder Websites, die auf Content anderer Anbieter verlinken, bspw. Fachportale, Foren, Ratgeberplattformen oder Newsseiten, um dann in Angriff nehmen zu können auch verlinkt zu werden.

Medien- / Presseverteiler

Gemeint sind Medien, die sich an Ihre zuvor festgelegten Buyer Persona(s) wenden, die Sie über Pressemitteilungen, Telefonate oder Newsdienste erreichen und Ihren Content anbieten können.

Linkquellen

Finden Sie heraus, welche Sites – egal ob Homepages oder Blogs – für themenrelevante Suchbegriffe ranken.

Forced Virality

Diese Vorgehensweise ist nicht ganz unumstritten, da Sie Interessenten auffordern einen (automatisierten) Tweet oder einen Facebook-Post mit Informationen zu Ihrem Content zu veröffentlichen, damit sie den Content dann einsehen können. Besser ist natürlich Ihren Content kostenlos anzubieten und Sharing-Buttons bereit zu stellen.

Highjacked Media

Vielleicht auch nicht bei allen ‚Kollegen‘ beliebt, aber sicherlich eine effektive Methode: Kommentieren Sie ähnliche Inhalte sachlich und verweisen Sie im Kommentar auf Ihren eigenen Content. Wenn die Situation es zulässt und Ihr Content einen tieferen Einblick bietet, oder den Aspekt von einer anderen Seite beleuchtet. Sie sollten allerdings wirklich darauf achten, dass Sie sachlich bleiben, da Ihre Kommentare von den Seitenbetreibern einfach nicht zugelassen bzw. gelöscht werden können.

Machen Sie sich bekannt

Was jetzt nicht bei jedem einzelnen Kanal dabei steht, ist das, was Sie mit der Recherche und später mit der Kontaktaufnahme erreichen wollen: Content Seeding – dass Sie über all diese Kanäle Ihren Content verbreiten können. Es wird eine gewisse Zeit dauern und in manchen Fällen viel Mühe kosten, bis Sie Ihren Content da platzieren können, wo sie es möchten.

Wenn Sie es dann aber geschafft haben, lohnt es sich sicherlich – zusätzlich haben Sie noch Ihr Netzwerk erweitert und können für andere Kampagnen oder Anliegen auf Ihre Kontakte zurückgreifen.

Zum Content Seeding gehört auch das Führen eines Unternehmensblogs und die Verbreitung dieses Contents. Wie Sie einen Blog aufbauen und erfolgreich führen können, erfahren Sie in unserem kostenlosen E-Book.

 







Welche Erfahrungen haben Sie mit Seeding- bzw. Outreach-Kampagnen? Haben Sie noch andere Vorschläge, welche Kanäle oder Vorgehensweisen zum Seeding genutzt werden können? Wir sind sehr gespannt auf Ihre Kommentare!

Vanessa DincklageSeeding-Kanäle, wie Sie Ihren Content unter die Leute bringen
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