Blog

In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

Wie Sie den Erfolg Ihres digitalen Marketings messen

Wie Sie den Erfolg Ihres digitalen Marketings messen, indem Sie sich den Traffic anschauen, die Leads überprüfen oder Ihre Content Strategie anpassen, verrät dieser Artikel.
Wenn Sie Ihre Keywords festgelegt, Ihre Website optimiert und Ihre Marketingaktionen auf Ihre Buyer Personas angepasst haben, dann sollten Sie jetzt damit anfangen, die Wirkung dessen zu überprüfen. Es gibt mit Sicherheit immer eine Möglichkeit das eine oder andere zu verbessern und Ihr digitales Marketing noch effektiver zu machen.

Installieren Sie ein Analytics Programm

Dieses Programm sollte Ihnen Informationen darüber liefern, wie hoch der Traffic auf Ihrer Seite ist und wie viele der Besucher Sie über Ihre Marketingaktionen in Leads umwandeln konnten. Bei den Auskünften über die Leads ist es wichtig, dass deutlich erkannt werden kann, über welche Kanäle oder Kampangen sie auf Ihrer Seite gelandet sind. Wenn sich ein Lead zu einem Kunden entwickelt, muss auch hier seine ‚Kontakt-Historie‘ mit Ihrem Unternehmen nachvollziehbar sein, damit Sie seine Schritte nachverfolgen und sehen können, welche Ihrer Abgebote gut zusammenarbeiten.
Beispiele für solche Programme sind Google Analytics oder auch das System von HubSpot.

Setzen Sie ein Ziel fest

Für diese Ziele sollten Sie einen engen Zeitrahmen festlegen und Zahlen einbauen, damit Sie messen können, ob Sie sie erreicht haben oder nicht. In diesem Sinne reicht es also nicht zu sagen: „Mehr Leads über die Website generieren“, Ihre Formulierung sollte lauten: „Innerhalb der nächsten X Tage die Anzahl der Leads über die Website um X Prozent erhöhen.“

Sollten Sie dieses Ziel erfreulicherweise erreichen, dann behalten Sie Ihre Art der Darstellung und Kommunikation bei – hören Sie aber unter keinen Umständen auf, Ihren Erfolg zu überprüfen! Sie sollten immer ein Auge offen halten und wenn sich Verbesserungsvorschläge ergeben, diese prüfen und ggf. umsetzen.
Haben Sie Ihr Ziel nicht erreicht, schauen Sie nach, was Sie ändern können – waren sie evtl. zu hoch gesteckt oder haben Sie die falschen Maßnahmen ergriffen? Ihr Analytics Programm sollte Ihnen Aufschluss darüber bieten, welche Seiten oder Angebote am wenigsten Erfolg hatten. Ändern Sie das Wording oder die visuelle Darstellung und fangen Sie mit dem Beobachten von vorne an.

Schauen Sie grundsätzlich immer nach neuen Möglichkeiten

Wenn Sie die abgeschlossenen Marketingaktionen im Nachhinein betrachten, überlegen Sie sich, was genau Sie mit der nächsten Aktion besser machen wollen. Wollen Sie mehr Besucher auf Ihrem Blog oder wollen Sie über die Website oder speziell über den Blog mehr Leads generieren? Es sollte für Sie zur Gewohnheit werden immer nach Neuem Ausschau zu halten.

Die folgenden Schlüsselfaktoren werden Ihnen helfen herauszufinden, woran genau Sie arbeiten müssen

  1. Marketing Grade

    Lassen Sie sich Ihre Website von einem entsprechenden Tool, wie beispielsweise dem von HubSpot, im Hinblick auf ihre Leistung im Bereich Bloggen, SEO, Social Media und Lead Generation untersuchen. Solche Marketing-Grader schauen sich Ihre Website an und liefern nach der Überprüfung Tipps zur Verbesserung Ihrer Marketingperformance. Das gibt Ihnen einen allgemeinen Überblick, an was Sie noch arbeiten sollten.

  2. Traffic

    Beim Traffic sollten Sie sich zwei Fragen stellen:

    • Zum einen: Welche Marketingaktion hat viel Traffic gebracht, welche wenig? Worin bestehen die Unterschiede und können Sie die weniger erfolgreichen an die erfolgreicheren anpassen? Außerdem sollten Sie verfolgen, wie viele Ihrer Websitebesucher neu sind und wie viele bereits schon einmal oder mehrmals Ihre Seite zu Hilfe genommen haben. Die erste Gruppe verrät Ihnen, über welche Stichworte Sie bei einer Suche gefunden werden, die zweite, wie viele Personen Ihnen als Unternehmen ein gewisses Vertrauen entgegen bringen.

    • Zum anderen sollten Sie wissen wollen, welcher Ihrer Kommunikationskanäle der effektivste ist. War es direkter Traffic, organische Suchanfrage oder Dinge, die Sie auf den sozialen Netzwerken veröffentlich haben? Selbst innerhalb der Social Media Kanäle sollten Sie differenzieren. Nehmen Sie hierbei am besten Langzeitergebnisse zur Hilfe, damit Sie sicher sein können, dass Sie die weniger erfolgreichen Kanäle im Sinne der erfolgreicheren überarbeiten.

  3. Leads

    Bezüglich Ihrer Leads sollten Sie mehrere Faktoren beobachten und auswerten:

    • Wie sieht Ihre Conversion-Rate aus? Soll heißen: Wie viele Besucher wandeln Sie durch Ihre Angebote in Leads um? Es wird immer Angebote geben, mit denen Sie mehr Leads generieren, als mit anderen. Vergleichen Sie die besser laufenden mit den schlechteren und versuchen Sie diese zu verbessern, indem Sie bspw. die Landing Page umgestalten oder in den Formularen nach anderen Informationen fragen.

    • Wie reagieren Leads auf Ihr Nurturing und Ihre E-Mails? Werden nur wenige Ihrer Mails geöffnet oder haben Sie vielleicht viele Abmeldungen? Ändern Sie den Rhythmus, in dem Sie die E-Mails versenden und schauen Sie, inwieweit sich die Click-through-Rate oder die Anzahl der Abmeldungen verändert. Vielleicht genügt es auch schon, wenn Sie die Formulierung der Call-to-Action-Elemente in Ihren Nachrichten verändern.

  4. Optimierung

    Auch hier gibt es zwei Teilfaktoren, die Sie nicht außer Acht lassen sollten:

    • Welche Keywords brachten den Traffic auf Ihre Seite? Welche Keywords haben Leads benutzt, die später zu Kunden geworden sind? Wenn Sie diese Worte oder Wortkombinationen zur Optimierung Ihrer Website nutzen, dann werden Sie in Zukunft noch schneller gefunden – passen Sie daher Ihre Keyword-Strategie an.

    • Wenn Sie Ihre Keywords angepasst haben, aber natürlich auch so zwischendurch, überprüfen Sie, ob sich im Bereich der On-page SEO etwas für Ihre Seite tun lässt. Sie könnten den Seitentitel ändern, die Meta-Beschreibung oder ein paar der Überschriften. Sollte sich herausstellen, dass die Veränderungen sich negativ auswirken, können Sie sie immer noch rückgängig machen.

  5. Content Strategie allgemein

    Welcher Content bzw. welche Art von Content ist die beliebteste? Was wird oft gelesen, angeschaut oder weiterempfohlen? Auf diese Art von Content sollten Sie Ihren Fokus legen und dazu passendes und neues produzieren. Wenn Sie sich an dem orientieren, wofür sich Ihre (potentiellen) Kunden interessieren, dann sollte es kein Problem sein mit Ihrem digitalen Marketing Erfolg zu haben.

  6. Verkäufe

    Last but not least: Natürlich sollten Sie auch Ihre erfolgreich abgeschlossenen Geschäfte miteinander vergleichen und dabei im Hinterkopf behalten, was Sie an Ihrem digitalen Marketing vorher oder währenddessen verändert haben. Der beste Vergleich lässt sich mit denen des Vormonats anstellen, so können Sie schauen, wie sich Ihr ROI entwickelt und Maßnahmen entwickeln, wenn er nicht gleichmäßig bleibt.

Wie bei beinahe allen Artikeln und Ratschlägen zur Messung von Erfolgen endet auch dieser Artikel mit folgendem Fazit: Wenn Sie den Erfolg von etwas messen möchten, dann können Sie das am besten tun, indem Sie eine Änderung vornehmen und dann die Performance des ursprünglichen mit der des neuen Zustands vergleichen. In kürzer heißt das also: Testen, testen, testen.

Wie Sie erfolgreich für Ihr Unternehmen bloggen und somit u.a. Ihre Präsenz im Netz und Ihre Stellung in der Brache verbessern können, erfahren Sie in unserem kostenfreien E-Book.










Wie messen Sie den Erfolg Ihres digitalen Marketings? Haben Sie noch weitere Tipps oder Ideen? Wir würden es gerne wissen!

Vanessa DincklageWie Sie den Erfolg Ihres digitalen Marketings messen
Teile diesen Artikel

Diskutiere mit