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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

6 Schlüsselelemente für gut aufgestellte Landing Pages

Mit guten Landing Pages können Sie Ihre Conversion Rate erhöhen, wir erklären, wie sie aussehen sollten.

 

 

Alles beginnt mit einem Call-to-Action (CTA). Ein Call-to-Action ist ein Button oder eine Verlinkung auf Ihrer Website, in Ihrer Email oder im Blogeintrag, der auf ein bestimmtes Angebot verweist. Zum Beispiel „Laden Sie sich HIER unser Ebook runter“. Klicken Sie auf den CTA, gelangten Sie auf die Landing Page des Angebotes.

Was ist eine Landing Page?

Auf der Seite selbst findet Ihr Besucher die wichtigsten Informationen zu Ihrem Angebot. In wenigen Sätzen zusammengefasst und erweitert um eine kurze Auflistung der Vorteile. Das dort integrierte Formular fragt die wichtigsten Kontaktinformationen ab und gewährt danach Zugriff auf den Download.

Meist wird dieser Zugriff in Form einer Opt-in Mail freigegeben. Bestätigt Ihr neuer Kontakt in dieser Nachricht seine Emailadresse, gibt der neu gewonnene Lead Ihnen die Erlaubnis ihm weitere Mails zu dem spezifischen Thema der Landing Page zu schicken.

Wie sollte eine Landing Page aussehen?

Für eine gut aufgestellte Landing Page benötigen Sie nicht mehr als 6 Schlüsselelemente:

1. Überschrift

Was dem Besucher am meisten ins Auge fallen sollte, sind Ihre Überschriften. In der Headline sollten Sie die Bezeichnung Ihres Angebots noch einmal wiederholen, damit ein Betrachter sofort weiß, dass er auf der richtigen Seite ist. Der Untertitel sollte eine sehr kurze – am besten in einem Satz – Zusammenfassung dessen sein, was der Interessent von Ihrem Angebot zu erwarten hat.

2. Abbildung

Wie auf jeder guten Internetseite, sollten Sie auch Ihre Landing Page mit visuellen Inhalten illustrieren. Dabei sollte die Abbildung natürlich zum Angebot passen – bei einem E-Book das Cover, bei einem Webinar ein Standbild oder bei einer Checkliste eine passende Grafik. Positionieren Sie die Abbildung neben der Hauptbeschreibung. Wo es dann für Sie bzw. Ihre Besucher wirklich am besten funktioniert, müssen Sie durch Testen verschiedener Positionen herausfinden.

3. Beschreibung

Eröffnen Sie Ihre Beschreibung mit einem Satz, der zwar mit dem übergeordneten Thema, nicht aber mit dem Angebot direkt etwas zu tun hat und leiten Sie dann zu Ihrem Angebot über. Heben Sie danach 3-5 der wichtigsten Take-aways hervor. Am einfachsten geht das in Form von Bullet Points. Schließen Sie die Beschreibung mit ein oder zwei Sätzen und erklären Sie, warum das Herunterladen Ihres Angebots ein Vorteil für den Interessenten ist.

Mit der Beschreibung sollten Sie Ihrem Besucher keine gesamte Zusammenfassung des Angebotes bieten, sondern ihn lediglich über die wichtigsten Informationen aufklären. Machen Sie ihn auf die ausführliche Variante neugierig, damit er Ihnen seine Kontaktdaten gibt.

4. Formular

Erinnern Sie den Besucher im Titel des Formulars daran, dass Ihr Angebot kostenlos ist und dass er es herunterladen kann. Die auszufüllenden Felder sollten mindestens die Informationen (Vor-/Nach-)Name, E-Mailadresse und Unternehmen abdecken und als Pflichtfelder gekennzeichnet sein.

Zusätzlich können Sie noch nach dem Fachbereich des Besuchers oder nach seiner Position im Unternehmen fragen. Je nach Angebot können und sollten Sie die Felder natürlich variieren und bspw. nach der Größe des Unternehmens oder dem stärksten Mitbewerber fragen.
Der Button unter dem Formular muss klar ausdrücken, was passiert, wenn ein Interessent darauf klickt, wie „zum PDF-Download“ oder „Jetzt downloaden“.

5. Navigationsleiste

Üblicherweise hat jeder Besucher Ihrer Website die Möglichkeit über die Navigationsleiste von einer zur nächsten Seite zu gelangen. Diese Funktion sollten Sie bei einer Landing Page ausschalten. Schließlich wollten Sie, dass der Interessent sich ausschließlich auf Ihr Angebot konzentriert und nicht abgelenkt wird.

6. Social Media

Stellen Sie auf Ihren Landing Pages Social-Sharing-Buttons bereit, damit ein begeisterter Besucher oder Lead, es über seine sozialen Kanäle verbreitet. Er kann dadurch auch seine Kontakte dazu einladen, Ihre Seite zu besuchen. Im besten Fall können Sie so Ihre Reichweite und die Conversion Rate erhöhen.

Ein kleiner Bonus: Auch Landing Pages werden von Suchmaschinen angesehen. Vergessen Sie also nicht Ihre Keywords mit einfließen zu lassen. Wenn Sie so Ihr Ranking verbessern können, steigt die Wahrscheinlichkeit auf mehr Traffic.

7. Thank You Page

Hat ein Interessent Ihr Formular ausgefüllt und auf den Download-Button geklickt, ist er in Ihrer Datenbank als Lead gespeichert. Er wird automatisch auf eine Thank You Page geleitet und dort wird ihm der Link zum Download oder zur Ansicht des Angebots bereitgestellt.

Was Sie außerdem bei einer Thank You Page unbedingt beachten sollten:

  • Bedanken Sie sich: Ein einfaches „Vielen Dank für Ihr Interesse“ als Überschrift der Seite gibt dem neuen Lead ein gutes Gefühl und zeigt ihm, dass seine Handlung wertgeschätzt wird.
  • Bieten Sie mehr Informationen: Auf Ihrer Thank You Page sollten Sie in jedem Fall ein weiteres Angebot für den Lead anbieten. Denn, hier fängt dann bereits das Lead Nurturing an.Im besten Fall setzt sich dieses Angebot etwas genauer mit dem Thema des ersten Angebots auseinander. Außerdem sollte es nach Möglichkeit persönlicher auf den Lead zugeschnitten sein. Findet Ihr Lead auch dieses Angebot interessant und klickt darauf, gelangt er zur dazugehörigen Landing Page.
  • Laden Sie zum Weiterstöbern ein: Stellen Sie die Navigationsleiste wieder zur Verfügung. Wenn Ihr Lead nach Erhalt des Angebots das zweite Offer nicht nutzen möchte, kann er über die Navigationsleiste immer noch auf Ihrer Website stöbern und findet vielleicht noch weitere nützliche Informationen.

Aus technischer Sicht sollte die Thank-You-Page möglichst nicht erreichbar sein, ohne dass vorher das Formular der Landing Page durch den Interessenten gesendet wurde. Die einfachste Absicherung wäre, die Thank-You-Page über ein META-Tag von der Indizierung durch Suchmaschinen auszuschließen, sodass diese nicht in den Ergebnissen von Suchmaschinen gelistet wird.

Dann bleibt die Seite jedoch für jeden erreichbar, der den Link kennt. Wenn Sie es strenger umsetzen möchten, können Sie serverseitig implementiert werden, dass die Thank-You-Page tatsächlich nur nach erfolgreichem Formularversand angezeigt wird und der Aufruf des Links alleine zurück auf die Landing Page verweist.

Als Beispiel können Sie sich die Landing Page zu unserem kostenlosen White Paper „Die Inbound- und Content Marketing Methode“ ansehen.





Download PDF: Die B2B-Inbound-Content-Marketing-Methode




Wie bauen Sie Ihre Landing Pages auf? Haben Sie noch andere Tipps?

Vanessa Dincklage6 Schlüsselelemente für gut aufgestellte Landing Pages
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