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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

Social Media und Content Marketing – wie passt das zusammen?

Social Media und Content Marketing - wie passt das zusammen?
Im Netz finden sich beinahe unzählbar viele Seiten, auf denen Inhalte geteilt, veröffentlicht oder weiterempfohlen werden können. Neue Netzwerke wie beispielsweise Pinterest oder Instagram haben sicherlich Einfluss auf die Social Media Landschaft. Bevor Sie aber in diese Welt einsteigen, sollten Sie herausfinden, wo sich Ihre (potentiellen) Kunden herumtreiben.

Wahrscheinlich werden Sie die meisten jedoch auf den Größeren finden: Facebook, Twitter und Xing. Für jedes einzelne sollten Sie festlegen, in welchem Ton Sie mit den Kunden sprechen wollen. Steht er einmal fest, sollten Sie sich daran halten und darauf achten, die deutsche Rechtschreibung einzuhalten, denn eine durchgehende, richtige Schreibweise vermittelt Seriosität. Legen Sie dann einen Account im jeweiligen Netzwerk an.

Facebook – Ein bisschen Spaß muss sein

Erstellen Sie eine Unternehmensseite und nutzen Sie als Bild Ihr Logo. Im Vergleich zu Xing ist Facebook ein recht legeres Umfeld, hier sollten Sie vor allem visuelle Inhalte teilen, wie Bilder oder Videos. Wenn Sie Artikel bewerben möchten, sollten Sie sie auf jeden Fall mit einem passenden Teaser-Bild und den Link zum Text versehen. Auch das ein oder andere lustige Bild aus Ihrem Unternehmen oder ein unterhaltsames Fundstück sind hier willkommen.

In diesem Netzwerk geht es vorrangig darum, eine Gemeinschaft zu bilden, um die Mund-zu-Mund-Propaganda für Ihr Unternehmen zu fördern.

Twitter – In der Kürze liegt die Würze

Um Ihre Seite etwas persönlicher zu gestalten, können Sie als Bild das Foto des Mitarbeiters einsetzen, der für die Betreuung des Kontos zuständig ist. Den Hintergrund Ihrer eigenen Seite können Sie individuell gestalten und mit Informationen über Ihr Unternehmen speisen, als Username ist es ratsam den Ihres Unternehmens zu verwenden. Das gemischte Publikum und die kurzen Nachrichten auf Twitter eröffnen die Möglichkeit, auch ansprachefreie Tweets zu veröffentlichen, wie beispielsweise „10 Tipps für spannenderen Content“.

Auf Twitter haben Sie pro Nachricht nur 140 Zeichen, es ist also einfacher, nur schnell einen kurzen Einleitungssatz zu schreiben und dann einen Link zu teilen. Ein Tipp: Kürzen Sie die URL, die Sie teilen wollen, mit einem der vielen kostenfreien Tools, so haben Sie mehr Platz für Ihre Nachricht.

Damit Sie in Kontakt mit Branchenexperten und potentiellen Kunden kommen, können Sie mit Tools wie HootSuite, TweetDeck oder den Funktionen von Hubspot für Social Media Monitoring und Publishing nach ihnen suchen, ihnen folgen oder sie mit entsprechenden Tweets auf sich aufmerksam machen, beispielsweise indem Sie Nachrichten der Experten retweeten oder sie über „@Name“ in Ihren Tweet einbauen. Auch hier geht es eher darum Ihre Reichweite und Präsenz im Netz zu erhöhen.

Xing – Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

Während Profile bei Facebook und Twitter schnell angelegt sind, weil die Inhalte relativ bündig formuliert sein müssen, sollten Sie sich für Ihre Xing-Profile mehr Zeit nehmen. Hier sollten Sie sowohl für Ihr Unternehmen, als auch für sich selbst eine Seite anlegen. Geben Sie Links zu Ihrer Website und Ihrem Blog an und gestalten Sie die Beschreibungen über Ihr Unternehmen in Ruhe. Auch für die Formulierung Ihrer Erfahrungen und Referenzen, sollten Sie sich Zeit lassen.

Content lässt sich auf Xing zum Einen über die „Empfehlen-Funktion“ und zum Anderen in den relevanten Gruppen verbreiten: Sie können einstellen, dass ein neuer Artikel aus Ihrem Unternehmensblog automatisch auf der Startseite als von Ihnen empfohlen angezeigt wird, so können Ihre Kontakte immer sehen, womit Sie sich aktuell beschäftigen. In den Gruppen können Sie an Diskussionen teilnehmen und durch Ihre Kommentare Ihre Position als Experte auf Ihrem Gebiet untermauern. Sollte ein Artikel auf Ihrem Blog als Hilfestellung in einer Diskussion dienen können, dann können Sie darauf verweisen.

Xing ist zur Vernetzung mit Business-Kontakten gedacht, dementsprechend werden Sie hier keine Kundenanfragen erhalten und müssen auch nicht innerhalb von wenigen Stunden darauf antworten. Sie sollten sich trotzdem einmal pro Tag anmelden, vor allem, wenn Sie an Diskussionen teilnehmen.

Der Nutzen der sozialen Netzwerke

Social Media kann für Sie gleichzeitig drei verschiedene Funktionen inne haben:

  • Vertrauensbilder: Grundsätzlich gilt hier, ähnlich wie beim Blog, dass Sie nicht nur Ihre eigenen Inhalte veröffentlichen sollten bzw. nicht nur Ihr Unternehmen bewerben sollten. Wenn Sie einen interessanten Artikel finden, oder eine gute Infografik, dann sollten Sie sie Ihren Kontakten nicht vorenthalten. Das ist vor allem bei Twitter und Facebook recht einfach. Bei Xing sollten Sie in den Gruppen darauf achten, dass der Content auch wirklich zum Thema passt.
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  • Verteiler: Wenn Sie Content auf Ihrem Unternehmensblog veröffentlichen, teilen Sie ihn mit Ihren Followern, Freunden und Kontakten. Dadurch, dass Ihre Kontakte wiederum Kontakte haben (die auch wieder unterschiedliche Kontakte haben, …) die Sie nicht kennen, können Sie innerhalb von kurzer Zeit Ihre Reichweite enorm erhöhen. Damit Ihr Content auch oft geteilt wird, sollte er so optimal wie möglich gestaltet sein, Tipps dazu finden Sie hier.
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  • Kontakt zum Kunden: Genau so wichtig wie die Verteilerfunktion der Netzwerke, ist die Funktion als Kontaktplattform. Geben Sie Kunden die Möglichkeit, Fragen an Ihre Mitarbeiter zu richten oder Produkte / Services zu kommentieren. Wenn ein Kunde an den Kundenservice eine E-Mail schreibt, ist er meist positiv überrascht, wenn er innerhalb eines Tages eine Antwort erhält (wer hat es nicht schon erlebt?), oft dauert es aber zwei bis drei Werktage – und das ist auch in Ordnung so. Schließlich gehen dort wahrscheinlich unglaublich viele Mails pro Tag ein und wenn Anfragen etwas komplexer sind, dauert die Antwort auch länger.
     
    Bei einem Kommentar in einem sozialen Netzwerk verhält es sich anders, hier gilt: Schnell reagieren! Wenn Sie dort einen Tag brauchen, um zu antworten, haben Sie den (potentiellen) Kunden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verloren. Vielleicht ist es sogar schlimmer und er beschwert sich in verschiedenen Foren über Ihren Kundenservice und hält somit neue potentielle Kunden davon ab, Ihr Produkt / Service in Erwägung zu ziehen. Die sozialen Netzwerke bieten die Möglichkeit und werden zur Echtzeit-Kommunikation genutzt, darum erwarten Ihre Kunden eine zügige Antwort.

    Antworten Sie also in einem Zeitrahmen von maximal zwei Stunden und gehen Sie auf die Fragen ein, bieten Sie einen Anruf an oder verweisen Sie auf einen Artikel in Ihrem Unternehmensblog, in dem die Problemlösung erklärt wird. Ist Ihr Kunde dann mit Ihrem Service zufrieden, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass er Sie weiterempfehlen wird.

Sie können mit unterschiedlichen kostenfreien Tools herausfinden, was im Netz und in den Netzwerken über Sie gesagt wird und demnach entscheiden, ob Sie darauf reagieren sollten oder nicht

  • Bei Google Alerts können Sie zum Beispiel verschiedene „Alarme“ einrichten, für eine Marke, ein Produkt, ein Unternehmen etc. Zusammenhängende Unterhaltungen bekommen Sie direkt per E-Mail zugeschickt.
  • Damit Sie nichts verpassen, bietet HootSuite einen LiveStream Ihrer Keywords an.
  • HubSpot bietet Tools sowohl für das Social Media Publishing (zeitgesteuerte Veröffentlichung und Analytics für alle wichtigen Netzwerke) und Social Media Monitoring (Interaktionen mit individuell nach Keywords und Kontakten gefilterten Social Streams in Echtzeit).

Natürlich können Sie Ihre virtuellen Kontakte auf Messen oder anderen Events auch persönlich treffen, um die Beziehung zu stärken.

Wie Sie einen Unternehmensblog in die vollständige Inbound und Content Marketing Strategie integrieren, erfahren Sie in unserem kostenfreien Whitepaper „Die Inbound Content Marketing Methode„.






Vanessa DincklageSocial Media und Content Marketing – wie passt das zusammen?
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